— Mama, ich darf nicht über die „Spiele“ sprechen… ich habe Angst vor ihm, sagte mir meine Tochter.😱😱
Ich hatte mir lange eingeredet, dass ich übertreibe, dass mein Verstand Ängste erfindet, wo keine sind. Doch etwas fühlte sich in meinem eigenen Haus falsch an.
Meine Tochter, Sophie, war von seltener Sanftheit, immer als „liebenswert“ beschrieben. Mein Mann, Mark, hatte ihr Bade-Ritual eingeführt, das er ihren besonderen Moment nannte, um sie vor dem Schlafengehen zu beruhigen. Er wiederholte oft mit Selbstsicherheit, dass ich seine Beteiligung schätzen sollte.
Am Anfang sah ich darin nichts Ungewöhnliches. Dann änderten sich die Details. Vor allem die Zeit. Eine ganze Stunde, manchmal mehr. Wenn ich klopfte, war die Antwort immer dieselbe, fast mechanisch: „Wir kommen gleich.“
Aber es war nicht nur die Dauer. Es war Sophie. Sie kam schweigend heraus, den Blick abgewandt, die Handtuch fest umklammernd wie einen Schutz. Eines Abends, als ich ihr die Haare richten wollte, zuckte sie zusammen. Diese Geste ließ mich erstarren.😱
Der Zweifel setzte sich fest, hartnäckig.
Ich sprach sie eines Abends sanft an, um zu verstehen. Kaum hatte ich die Frage gestellt, zog sie sich zurück. Dann flüsterte sie mit zitternder Stimme, dass sie nicht über die „Spiele“ sprechen dürfe. 😱😱 Sie hatte Angst, Angst, dass ich wütend werde, Angst, bestraft zu werden.
Am nächsten Tag folgte ich ihnen heimlich. Im Flur, barfuß, mit klopfendem Herzen, wartete ich. Die Tür war leicht angelehnt.
Ich näherte mich. Und was ich in diesem Moment sah, ließ alles zerbrechen, was ich zu wissen glaubte.😱😱
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Ich öffnete die Tür einen Spalt, das Herz schwer, bereit, dem Schlimmsten zu begegnen.
Doch was ich sah, ließ mich erstarren.
Sophie saß in der Badewanne, angespannt, hielt ihr kleines Spielzeug fest. Mark saß neben ihr und sprach leise, fast wie in einer Geschichte.
— Und jetzt wird das kleine Boot den magischen Fluss überqueren… siehst du? Das Wasser ist nicht böse.
Sophie hörte aufmerksam zu, noch etwas angespannt, aber ruhiger.
Sie sahen zu mir auf.
— Sie hat Angst vor Wasser, erklärte mir Mark leise. Vor allem, wenn es ihr Gesicht berührt. Also erfinde ich Spiele… damit sie sich Schritt für Schritt daran gewöhnt.
Ich blieb still und beobachtete meine Tochter.
— Die „Spiele“… das ist es? fragte ich.
Sophie nickte.
— Ja… Papa sagt, es ist, damit ich mutig werde.
Eine enorme Last fiel von meiner Brust.
Alles, was ich mir vorgestellt hatte… war nur eine Angst, verstärkt durch Schweigen und Missverständnisse.
Ich trat näher, ruhiger, und legte meine Hand auf Sophies Schulter.
— Du machst große Fortschritte, meine Kleine.
Sie sah mich an, ein kleines schüchternes Lächeln auf den Lippen.









