Die siamesischen Zwillinge Abby und Erin Delaney, die bei ihrer Geburt nur eine Überlebenschance von 2 % hatten, haben kürzlich einen beeindruckenden Meilenstein erreicht: Sie haben beide ihren Kindergartenabschluss gemacht.
Die Mädchen wurden am 24. Juli 2016 in der 30. Schwangerschaftswoche frühgeboren und standen von Anfang an vor einer sehr komplexen medizinischen Situation. Ihre Mutter entdeckte in der 11. Schwangerschaftswoche, dass ihre Töchter kranial verbunden waren – also am Schädel zusammengewachsen. Dieser seltene Zustand machte die Zwillinge extrem anfällig für schwerwiegende Komplikationen.
Die Mädchen teilten sich einen Schädel, Haut und ein lebenswichtiges Blutgefäß, den „Sinus sagittalis superior“, der das Blut aus dem Gehirn ableitet.
Am 6. Juni 2017 unterzogen sie sich einer 11-stündigen Trennungsoperation im Kinderkrankenhaus von Philadelphia. Obwohl der Eingriff mit vielen Risiken verbunden war, war die Operation erfolgreich. Nach dem Eingriff verbrachten Abby und Erin fünf Monate im Krankenhaus, um sich zu erholen.
Heute, obwohl ihre Entwicklung langsamer verläuft als die ihrer Altersgenossen, haben sie ihren Kindergartenabschluss geschafft – ein Zeugnis für ihren Mut und den ihrer Eltern.
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Die Eltern, Heather und Ryley Delaney, waren zutiefst erschüttert, als sie bereits in den ersten Monaten der Schwangerschaft erfuhren, dass ihre Zwillinge am Kopf zusammengewachsen waren.
Heather erinnert sich: „Es war ein enormer Schock. Wir hätten uns nie vorstellen können, dass so etwas wirklich passiert.“ Bei ihrer Geburt gaben die Ärzte ihnen nur eine Überlebenschance von 2 %. Hoffnung entstand jedoch, als sie erfuhren, dass eine seltene Operation die Zwillinge trennen könnte.
Mit einem Gewicht von etwa 2,7 kg bei der Geburt wurden die Mädchen sofort auf die neonatologische Intensivstation gebracht, bevor sie im Juni 2017 operiert wurden.
Nach 11 Stunden intensiver Chirurgie verbrachten sie mehrere Monate im Krankenhaus, um sich zu erholen.
Heute läuft Erin seit ihrem fünften Lebensjahr, während Abby gerade beginnt, das Gehen zu lernen. Beide Mädchen besuchen speziell angepasste Kurse in einer regulären Schule und machen täglich Fortschritte.
Kürzlich haben sie ein Ziel erreicht, das viele für unmöglich hielten: den Kindergartenabschluss.
Erin erhielt einen „Delfin-Preis“ für ihr „abenteuerlustiges Herz“, während Abby einen „Hirsch-Preis“ für ihre Freundlichkeit gewann. Ihre Mutter Heather schließt: „Der Himmel ist ihre Grenze.










